Die Artikulation Allahs

ABSTRACT

Und Allah sprach erneut

Am Ende, bzw. am Anfang des siebten Jahrhunderts u.Z., musste Allah sich nur noch einzig allein auf arabischer Sprache in sieben arabischen Dialekten und nur noch einzig allein im Koran ausdrücken. Er hätte sich auch in den vorherigen heiligen Büchern ausgedrückt, da sie aber verfälscht worden wären, musste er dies erneut tun. So suchte er sich einen Engel aus, den Engel Gabriel, der Seine Botschaften an einen bestimmten Menschen überbringen sollte. Dafür hat er sich einen Araber namens Mohammed in der Wüste von Arabien ausgesucht, der zunächst ein Analphabet gewesen sein sollte. Dann dachte Er sich Reime aus. Dann sprach Er manchmal durch Gabriel und manchmal direkt wie ein Glockengeläut zu Mohammed mit einem Schleier dazwischen und somit eventuell zu den Menschen. Dabei vergaß Allah sein allerletztes Buch zu verfertigen. Durch die krasse blutige Offenbarung, die krassen Menschen und durch die krasse blutige Überlieferung des Korans sollten Seine Worte uns schließlich heute konkret erreichen. So, schließlich sprach bzw. spricht Er zu uns, nach etwa 1400 Jahren, in fünf unterschiedlichen Formen:

– in „Ich“-Form.

Ist plausibel.

– in „Allah“-Form.

– in „Er“-Form.

– in „Herr“-Form.

Die drei Formen müssten verständlicherweise Mohammeds oder Engels Worte sein, ansonsten ist es weniger plausibel, dass er auf diese Weise zu den Menschen sprechen soll.

– hauptsächlich in „Wir“-Form für sich selbst, also in Pluralis Majestatis.

Ein allwissender Gott hätte seinen Untertanen speziell im Islam einen Gefallen getan, wenn er diese Form vermieden hätte. Da Allah strikte Unterscheidung zum Polytheismus darstellt, und stets untermauert, dass er einzig und alleiniger Gott ist.

Sehen wir unten selbst, ob damit überhaupt er gemeint sein könnte.

Wobei ein intelligenter Mensch sich fragen würde, was das für ein Mischmasch der Formen sein soll und weshalb Gott es einfach nicht schaffen konnte, sich selbst konkret auszudrücken.

ANALYSE

Ermittlung seiner Definition

Allah hat sich nicht ausdrücklich im Koran definiert, daher müssen wir seine Definition selbst ermitteln. Wir wollen wissen, wie er zu uns sprach. Die Zusammenhänge werden berücksichtigt.

Bitte folgend zunächst die Eröffnungssure Al-Fatiha aufmerksam lesen. Hier wird es deutlich, dass die Sure von Mohammed (oder einem anderen Poeten?) stammt:

1 Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Gütigen.
2 Lob sei Allah, dem Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun)
3 dem Barmherzigen und Gütigen,
4 der am Tag des Gerichts regiert!
5 Dir dienen wir, und dich bitten wir um Hilfe.
6 Führe uns den geraden Weg,
7 den Weg derer, denen du Gnade erwiesen hast, und die nicht dem Zorn (Allahs) verfallen sind und nicht irregehen!

Wo spricht hier Allah zu uns? Es gibt kein „Sag“ (‚kul‘ im Arabischen) vor dem Vers (vgl. z.B. die Suren 113 und 114; die 1. Sure wäre für ein „sag“ wohl lang gewesen). Betet Gott denn sich selbst an? Nein, es ist deutlich erkennbar, dass die Sure an Allah gerichtet ist.

2:285 Der Gesandte (Allahs) glaubt an das, was von seinem Herrn (als Offenbarung) zu ihm herabgesandt worden ist, und (mit ihm) die Gläubigen. Alle glauben an Allah, seine Engel, seine Schriften und seine Gesandten – wobei wir bei keinem von seinen Gesandten (den anderen gegenüber) einen Unterschied machen. Und sie sagen: Wir hören und gehorchen. (Schenk uns) deine Vergebung, Herr! Bei dir wird es (schließlich alles) enden.

„Wir“ hier ist nicht Gott, sondern die Gefährten Mohammeds. [siehe auch Hadith Muslim 1:228-229]

Nunmehr sind sichtbare Hinweise (basaa§ir) von eurem Herrn zu euch gekommen (damit ihr einsichtig werdet). Wenn nun einer (die Hinweise beachtet und) sieht, ist es zu seinem eigenen Vorteil, wenn einer blind ist, zu seinem eigenen Nachteil. Und ich bin nicht Hüter über euch. 6:104

„Und ich bin nicht Hüter über euch“ sind Mohammeds Worte und nicht Gottes.

Soll ich mir denn einen anderen Schiedsrichter wünschen als Allah, wo er es doch ist, der die Schrift, klar auseinandergesetzt (mufassalan), zu euch herabgesandt hat? Diejenigen, denen wir (schon vor dir) die Schrift gegeben haben, wissen, daß sie von deinem Herrn mit der Wahrheit (zu dir) herabgesandt ist. Du darfst ja nicht daran zweifeln. 6:114

„Soll ich mir denn einen anderen Schiedsrichter wünschen als Allah“ sind eher Mohammeds Worte und nicht Gottes.

Der Prophet fragte den Engel Gabriel: „O Gabriel, was hindert dich daran uns noch öfters zu besuchen?“ [Bukhari, Band 9, Buch 93, Nr. 547] Dann wurde der folgende Vers (19:64) als eine Antwort offenbart:

19:64 Wir (Engel) kommen nur auf Befehl deines Herrn (vom Himmel) herab. Ihm gehört, was vor uns, was hinter uns, und was dazwischen liegt. Und dein Herr ist nicht vergeßlich,
19:65 (er) der Herr von Himmel und Erde und alledem, was dazwischen ist. Diene ihm ohne Unterlaß! Weißt du etwa einen, der ihm namensgleich wäre?

Hier reden die Engeln bzw. der Engel Gabriel (oder doch Mohammed?) und nicht Gott. Der Übersetzer hat hier bewusst Engel in Klammer eingefügt, den es im Koran nicht gibt.

Wahrlich, mir ist befohlen worden, dem Herrn dieser Ortschaft zu dienen, der sie für heilig erklärt hat und dem alles gehört. Und mir ist befohlen worden, einer der Gottergebenen zu sein.. 27:91

Wem wurde es verboten, etwa Gott?

37:164 Und es gibt keinen von uns, der nicht (dereinst) einen bestimmten Rang (maqaam ma`luum) hätte.
37:165 Wir sind es, die (zum Gebet) in Reih und Glied stehen.
37:166 Und wir sind es, die (Allah) preisen.

Diese sind Engels Worte (oder Mohammeds?) und nicht Gottes.

Flüchtet nun zu Allah! Von ihm (gesandt) bin ich euch ein deutlicher Warner. 51:50

Hier spricht Mohammed (oder der Engel) und nicht Gott.

Euer Landsmann (saahib) ist nicht fehlgeleitet und befindet sich nicht im Irrtum. 53:2

Spricht da nicht Mohammed?

Sag: Was meint ihr wohl, wenn er (tatsächlich) von Allah stammt und ihr nicht an ihn glaubt, während einer von den Kindern Israel etwas bezeugt, was ihm gleicht, und (nunmehr ebenfalls daran) glaubt, und ihr (trotz alledem) hochmütig seid (und nichts davon wissen wollt)? Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. 46:10

Sind es nicht Mohammeds Worte?

70:40 Nein doch! Ich schwöre beim Herrn des Ostens und des Westens: Wir sind imstande,
70:41 (Leute gegen sie) einzutauschen, die besser sind als sie. Keiner kann uns daran hindern (einen solchen Tausch vorzunehmen).

Ist es nicht Mohammed, der hier schwört? Meint Mohammed sich selbst und Allah?

81:15 Nein doch! Ich schwöre bei den rückläufigen Sternen..

81:19 Er ist die Aussage eines vortrefflichen Gesandten..

81:22 Euer Landsmann (saahib) ist nicht besessen.
81:23 Er hat ihn ja deutlich am Horizont gesehen.

Ist es nicht Mohammed, der hier spricht?

Nein doch! Ich schwöre bei der Abenddämmerung 84:16

Nein doch! Ich schwöre bei dem, was ihr seht und was ihr nicht seht: Er ist die Aussage eines vortrefflichen Gesandten. 69:38-40

Nein, Ich schwöre bei den Niedergangsorten der Sterne 56:75

Ist es nicht Mohammed, der hier schwört? Warum soll Gott schwören? Warum schwört Allah so oft? Weshalb soll Gott schwören, dass es sich um die Aussagen Mohammeds handelt? Könnte es nicht viel eher sein, dass Mohammed sich selbst versucht zu untermauern?

Gewähre nun den Ungläubigen Aufschub, ein klein wenig Aufschub! (Sie mögen noch eine Weile ihr Dasein genießen! Zuletzt werden sie so oder so die Verlierer sein.) 86:17

Ist es nicht Mohammed, der hier spricht?

Des Weiteren wird es zu Mohammed oft in zweiter Person (Du), manchmal auch in dritter Person (Er), gesprochen, dass er bspw. den Menschen den Koran verkünden soll, wobei es strikt gesehen manchmal auch vom Kontext her frei wählbar ist, zu wem es gesprochen wird. Es kommt auch vor, dass sich die Person innerhalb der Sure plötzlich ändert, z.B. von der dritten zu zweiten. Der Koran gibt den Anschein, dass Mohammed Selbstgespräche führte. Er sagt was, dann sagt Allah was für ihn, dann wieder er.

Schlussfolgerung

Wie wir gesehen haben, konnte es nicht Gott gewesen sein, der sich im Koran in „Ich“-Form ausdrückte. Der Koran bezieht sich manchmal auf Gott mit der Form von „Er“, während „Allah“ und „Herr“ die einzigen sicheren Bezüge auf ihn wären. Bei den meisten Versen fehlt eindeutig ein „kul“ davor. Die Aussagen von wegen „Wir“ können auch nicht seine Worte gewesen sein, wie wir gesehen haben, sondern eher Engels oder Mohammeds, was den Pluralis Majestatis auch auflöst, der ohnehin keine Definition fand. Wie also soll Gott zu den Menschen gesprochen haben, wenn der Koran scheinbar eine Einwegkommunikation mit Gott führt statt umgekehrt?

Hat Mohammed das von Christen gelernt, obwohl die Dreifaltigkeit abgelehnt wird oder hat er das von seinen polytheistischen Vorfahren geerbt? Litt Mohammed unter Schizophrenie?

Alle Formen, außer „Allah“ und „Herr“, können durchaus wen anderen indizieren.

– „Ich“ ist manchmal Allah, manchmal der Engel oder Mohammed.

– „Du“ direkt ist Mohammed gemeint.

– „Er“ ist manchmal Allah, manchmal Mohammed.

– „Wir“ sind manchmal Allah, manchmal die Engeln und manchmal die Gefährten.

Es gibt keine einheitliche Festlegung. Daher ist es nicht richtig zu behaupten, dass Gott direkt durch den Koran spricht.

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6 Kommentare

  1. Yasmin C. said,

    Möge Allah subhana wa teala euch rechtleiten.. mit euch kann man nicht diskutieren ihr hört und sieht nur das was ihr möchtet

  2. Zahngold said,

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  3. Serdar said,

    Ich bin für jede Kritik zu haben…jedoch ist diese hier einfach nicht durchdacht.
    Im Sprachgebauch gibt es sowohl einen „Majestätis Pluralis“, als auch die Möglichkeit jemanden „sprechen zu lassen“.
    Es ist kurzgefasst sehr wohl möglich mehrere Perspektiven anzuwenden um sowohl sich als auch Andere darzustellen. Im Gegenteil wäre es absolut Banal immer nur Ich, Er, Sag zu benutzen….

  4. Emrullah Kilic said,

    „Doch niemals werde ich einen Koran hineinstellen, aus den oben genannten Grúnden.“

    Es sind andere Gründe. Doch du wirst sie leider dann erfahren, wenn es zu spät ist. Bis dahin wird dich dein Ego in den Ruin treiben. Viel Spaß dabei.

  5. Emrullah Kilic said,

    „kann man auf einem Blick wissen,
    dass der Koran von Mohammed und seinen Kamelreitern aus verschiedenen Quellen müsam zusammengestoppelt wurde“

    aha, sagt jemand, der nicht einmal arabisch kann?! Geschweige denn das Hocharabisch des Koran…

  6. akizur said,

    Auch ohne eine langwierige Analyse kann man auf einem Blick wissen,
    dass der Koran von Mohammed und seinen Kamelreitern aus verschiedenen Quellen müsam zusammengestoppelt wurde.
    Ein Gott , der angeblich alles Leben schuf ( von dem die Naturwissenschaftler noch nicht alles durchschaut haben) kann kein so dummes Buch inspiriert haben, das lediglich den beschränkten geistigen Horizont eines ungebildeten Kameltreibers widerspiegelt.
    Ich habe fast alle Heiligen Bücher aller Religionen in meinem Schrank.
    Doch niemals werde ich einen Koran hineinstellen, aus den oben genannten Grúnden.

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